re·si·g·ni̱e̱·ren
Verb [ohne OBJ] (jmd. resigniert)
- die Hoffnung aufgeben, entmutigt aufgeben."Sie hat lange gegen ihr Schicksal angekämpft und schließlich doch resigniert."
Wie gelangt man zu einer realistischen Liebe ohne zu resignieren?
Ich denke gar nicht.
Im Grunde genommen, haben wir alle dieses bestimmte Bild davon, Wie Liebe sein sollte. Wie sie schmeckt, riecht und besonders wie sie sich anfühlt. Wie fühlt sich Liebe an? Diese Frage stellt man sich in einer Beziehung in der Regel zwei Mal. Einmal wenn man über die eigenen Gefühle nachdenkt und sich fragt ob man vielleicht ernsthafte Gefühle hat, und selbst dann ist es eher eine Frage ob es Liebe ist. Und ein ander Mal wenn einem bewusst wird das die "Liebe" langsam nachlässt. Etwas ist anders, es ist nicht mehr das was es war. Und sobald man den Gedankengang ernsthaft verfolgt ist es nicht mehr das was man will. Also definiert man das "wie" über das fehlen der Liebe. Wir spüren den Mangel und das wiederum ist ein negatives Gefühl.
Also ist Liebe negativ?
Das muss jeder selbst entscheiden. Sie kann weh tun, kann zerstören, blind und dumm machen, kann Grausam sein und doch kann sie viel mehr, kann alles schöner machen als man es sich vorstellen mag.
Liebe ist nicht fassbar und deshalb kann man das Bild, welches man hat, nie vervollständigen. Die Erwartungshaltung an unsere Liebe, lassen uns nie von dem Bild aufblicken und das macht es so schwer.
Eine realistische Liebe, geht nie ohne Resignation weil wir erstmal von dem Bild aufschauen müssen um ihr zu begegnen.
Ich beende heute diesen Gedanken mit einem Zitat von Kettcar :
....
Vergiss Romeo und Julia
Wann gibts Abendbrot?
Willst du wirklich tauschen
Am Ende waren sie tod....
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