Am kreativsten bin ich wenn es mir schlecht geht. Das war schon immer so, ich schreibe und zeichne immer dann wenn das Gedankenkarusell zu schnell wird. Wenn ich mich ägere oder mich nicht akzeptieren kann. Es gibt nichts besseres als sich dabei selbst zu endecken, abzuschalten oder um einfach einen anderen Blickwinkel einzunehmen.
Heute geht es mir gut, heute schreibe ich weil es keinen Grund gibt etwas anderes zu tun. Ich möchte den Tag damit ausklingen lassen meine Gedanken auf positive Weise festzuhalten.
Ich bin glücklich. Das wird mir gerade in diesem Moment bewusst.
Ich hab ein gutes Leben, auch wenn ich manchmal am liebsten heulen möchte weil mir alles zuviel ist, zu schnell geht und ich das Gefühl habe meinem Leben nicht gewachsen zu sein. Aber ich habe auch etwas begriffen-Ich muss keine Angst haben. Die Angst ist nur in meinem Kopf. Diese Erkentniss allein, macht mein ganzen Leben wesentlich entspannter. Ich hatte immer Angst. Angst nicht gut genug zu sein, nicht liebenswert, nicht schön genug, nicht schlau genug, nicht besonders genug, die Angst etwas falsch zu machen, sich falsch zu entscheiden.... Die Liste ist lang. Aber ich bin genug Ich, um Ich zu sein und jemand anderes werde ich nicht mehr. Die Angst hat mir in meinem Kopf Mauern hochgezogen und mich ein wenig verrückt werden lassen. Ich will sie nicht loswerden, diese Angst, das habe ich nämlich von ihr gelernt- je mehr man ankämpft umso mehr tut es weh. Jedes Gefühl hat seine Daseinsberechtigung, seine Gründe. Ich versuch zu aktzeptieren was ich jahrelang nicht konnte und siehe da... Ich bin glücklich und schreibe.
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