- Wer will Perfekt wenn er Besonders haben kann
- ich bin so tolerant das ich weiß wie intolerant ich bin.
- Frauen die andere Frauen nicht mögen oder meiden sind die schlimmsten Zicken.
- Nagellack gefunden für die Hochzeit
- Welche mir Albträume beschert
- Ich hab dieses gute Gefühl von Druck
- Ich will Mehr Tinte unter der Haut
- Ich fühl mich fremd am Tisch meiner Eltern, finde das gut
- Ich bin müde
- Ich hab mich heute geärgert
- 5% Akku
- Sollte ich doch lieber Tagebuch schreiben?
- Schreiben befreit
- Stopt den Optimierungswahn
- Ich geh schlafen.
Kladeradatsch
In der Realität ist die Wirklichkeit ganz anders.
26. Juli 2015
Ich habe schlechte Laune. Ganz einfach. Deshalb heute nur eine Stichpunktliste von Gedanken.
24. Juli 2015
Peinlich ist- wer peinlich ist
Ich hab irgendwann mal im Fernsehen eine junge Frau gesehen, sie war Pyschologie Studentin. Ich weiß gar nicht mehr um was es ging aber mit ist etwas in Erinnerung geblieben. Sie erzählte von einem Versuch, beidem sie durch die ganze Stadt lief mit einer Leine an der eine Banane befestigt war. Ich weiß auch ganz genau wie sie sagte "Wenn sie mit einer Banane spazieren gehen- dann ist ihnen nichts mehr peinlich!"
Ich komme darauf weil ich heute ein paar lustige Fotos aus meiner Jugend geschickt bekommen habe, die ich wirklich gefeiert habe weil sie mich daran erinnert haben wie peinlich ich gewesen war. Ich fand die Bilder schön. Aber J. schrieb "aber das ist Vergangenheit! Die geb ich nicht raus." "Da hatten wir es noch nicht mit schön gucken."
Das macht mich nachdenklich und ein wenig sauer. Weil, weil das halt so blöd ist! Wie kann man sich denn für etwas schämen das einen zu dem Menschen gemacht hat der man heute ist? Das ist mir schon so oft negativ an ihr aufgefallen. dann kommen so Sachen wie "nein, mein Kind soll da nicht zu Schule, da sind nur Assis." ... Du warst doch auch da auf der Schule? Ich dachte wenn sie heiratet und ihr Mann promoviert würde es besser werden- aber das ist es nicht. Jetzt wird getan als ob und das macht mich traurig. Liegt vielleicht darin das ich immer zu laut, zu unangepasst, zu bunt war... Mir macht es nix aus mit einer Banane spazieren zu gehen. Ich seh das Spiel. Peinlich wird es erst dann wenn du dich fragst was die Leute denken. Mir ist egal was die Leute denken aber nicht was Menschen denken die ich gern habe. Und wenn ihr die Fotos peinlich sind, bin ich es vielleicht auch?
20. Juli 2015
Am kreativsten bin ich wenn es mir schlecht geht. Das war schon immer so, ich schreibe und zeichne immer dann wenn das Gedankenkarusell zu schnell wird. Wenn ich mich ägere oder mich nicht akzeptieren kann. Es gibt nichts besseres als sich dabei selbst zu endecken, abzuschalten oder um einfach einen anderen Blickwinkel einzunehmen.
Heute geht es mir gut, heute schreibe ich weil es keinen Grund gibt etwas anderes zu tun. Ich möchte den Tag damit ausklingen lassen meine Gedanken auf positive Weise festzuhalten.
Ich bin glücklich. Das wird mir gerade in diesem Moment bewusst.
Ich hab ein gutes Leben, auch wenn ich manchmal am liebsten heulen möchte weil mir alles zuviel ist, zu schnell geht und ich das Gefühl habe meinem Leben nicht gewachsen zu sein. Aber ich habe auch etwas begriffen-Ich muss keine Angst haben. Die Angst ist nur in meinem Kopf. Diese Erkentniss allein, macht mein ganzen Leben wesentlich entspannter. Ich hatte immer Angst. Angst nicht gut genug zu sein, nicht liebenswert, nicht schön genug, nicht schlau genug, nicht besonders genug, die Angst etwas falsch zu machen, sich falsch zu entscheiden.... Die Liste ist lang. Aber ich bin genug Ich, um Ich zu sein und jemand anderes werde ich nicht mehr. Die Angst hat mir in meinem Kopf Mauern hochgezogen und mich ein wenig verrückt werden lassen. Ich will sie nicht loswerden, diese Angst, das habe ich nämlich von ihr gelernt- je mehr man ankämpft umso mehr tut es weh. Jedes Gefühl hat seine Daseinsberechtigung, seine Gründe. Ich versuch zu aktzeptieren was ich jahrelang nicht konnte und siehe da... Ich bin glücklich und schreibe.
Heute geht es mir gut, heute schreibe ich weil es keinen Grund gibt etwas anderes zu tun. Ich möchte den Tag damit ausklingen lassen meine Gedanken auf positive Weise festzuhalten.
Ich bin glücklich. Das wird mir gerade in diesem Moment bewusst.
Ich hab ein gutes Leben, auch wenn ich manchmal am liebsten heulen möchte weil mir alles zuviel ist, zu schnell geht und ich das Gefühl habe meinem Leben nicht gewachsen zu sein. Aber ich habe auch etwas begriffen-Ich muss keine Angst haben. Die Angst ist nur in meinem Kopf. Diese Erkentniss allein, macht mein ganzen Leben wesentlich entspannter. Ich hatte immer Angst. Angst nicht gut genug zu sein, nicht liebenswert, nicht schön genug, nicht schlau genug, nicht besonders genug, die Angst etwas falsch zu machen, sich falsch zu entscheiden.... Die Liste ist lang. Aber ich bin genug Ich, um Ich zu sein und jemand anderes werde ich nicht mehr. Die Angst hat mir in meinem Kopf Mauern hochgezogen und mich ein wenig verrückt werden lassen. Ich will sie nicht loswerden, diese Angst, das habe ich nämlich von ihr gelernt- je mehr man ankämpft umso mehr tut es weh. Jedes Gefühl hat seine Daseinsberechtigung, seine Gründe. Ich versuch zu aktzeptieren was ich jahrelang nicht konnte und siehe da... Ich bin glücklich und schreibe.
9. Juli 2015
Wie wird man realistich ohne zu resignieren?
re·si·g·ni̱e̱·ren
Verb [ohne OBJ] (jmd. resigniert)
- die Hoffnung aufgeben, entmutigt aufgeben."Sie hat lange gegen ihr Schicksal angekämpft und schließlich doch resigniert."
Wie gelangt man zu einer realistischen Liebe ohne zu resignieren?
Ich denke gar nicht.
Im Grunde genommen, haben wir alle dieses bestimmte Bild davon, Wie Liebe sein sollte. Wie sie schmeckt, riecht und besonders wie sie sich anfühlt. Wie fühlt sich Liebe an? Diese Frage stellt man sich in einer Beziehung in der Regel zwei Mal. Einmal wenn man über die eigenen Gefühle nachdenkt und sich fragt ob man vielleicht ernsthafte Gefühle hat, und selbst dann ist es eher eine Frage ob es Liebe ist. Und ein ander Mal wenn einem bewusst wird das die "Liebe" langsam nachlässt. Etwas ist anders, es ist nicht mehr das was es war. Und sobald man den Gedankengang ernsthaft verfolgt ist es nicht mehr das was man will. Also definiert man das "wie" über das fehlen der Liebe. Wir spüren den Mangel und das wiederum ist ein negatives Gefühl.
Also ist Liebe negativ?
Das muss jeder selbst entscheiden. Sie kann weh tun, kann zerstören, blind und dumm machen, kann Grausam sein und doch kann sie viel mehr, kann alles schöner machen als man es sich vorstellen mag.
Liebe ist nicht fassbar und deshalb kann man das Bild, welches man hat, nie vervollständigen. Die Erwartungshaltung an unsere Liebe, lassen uns nie von dem Bild aufblicken und das macht es so schwer.
Eine realistische Liebe, geht nie ohne Resignation weil wir erstmal von dem Bild aufschauen müssen um ihr zu begegnen.
Ich beende heute diesen Gedanken mit einem Zitat von Kettcar :
....
Vergiss Romeo und Julia
Wann gibts Abendbrot?
Willst du wirklich tauschen
Am Ende waren sie tod....
6. Juli 2015
So ist das mit besten Freundinnen
Du bist schon solange ein Teil meines Lebens das ich nicht weiß wie es ohne Dich ist. So ist das wenn man schon im Kinderwagen nebeneinander lag. Mein ganzes Leben bist du an meiner Seite gewesen- die beste Freundin! Die Schwester die Ich nie hatte.
Tausend Erinnerungen an unvergessliche Momente, tausend erste Male, tausend Alltäglichkeiten. Ich wünschte ich könnte dies wie eine Liebeserklärung klingen lassen aber das kann ich nicht. Dies ist keine Hymne auf eine große Freundschaft, keine schnulzige Bekundung meiner Zuneigung... Nein, ich weiß nicht was es ist. Genauso wenig wie ich weiß was das mit uns ist. Als Kind, als Teenager fand ich die Vorstellung Dich zu verlieren unerträglich aber wenn ich ehrlich bin, finde ich Dich heute unerträglich. Erst dachte ich, das wäre eine Phase, ich dachte es würde besser werden, irgendwann. Vielleicht wenn du geheiratet hast... Aber es ist nur schlimmer geworden. Du bist irgendwie schlimmer geworden. Du bist zu einem Menschen geworden den ich nicht mag.
Du bist oberflächlich. Grundsätzlich ist alles besser bei dir, als bei anderen. Dein Mann, dein Kind, dein Thermomix...nie ist etwas schlecht. Früher konnten wir stundenlang reden, heute kann ich dir keine zwei Stunden zuhören ohne frustriert zu sein. Das tut weh, das tut scheiße weh weil ich weiß das unsere Freundschaft endet. Ich würde dir gern sagen wie ich mich fühle aber das kann ich nicht. Meiner besten Freundin könnte und würde Ich es erzählen aber du bist bereits weit weg. Du bist schon lange kein teil meines Lebens mehr.
2. Juli 2015
Liebe ist...
WÜTEND | ENTTÄUSCHT | TRAURIG | VERLETZT
Das hört man nie wenn es um Ehe geht, um die große Liebe, um den Seelenverwandten. Dann ist alles rosarot und so perfekt aber das der Seelenverwandte auch ein rießiges Arschloch sein kann - das sagt dir niemand!
20. Juni 2015
Verdrängung
Oder
Wie ich mir selbst im Weg stehe und es immer wieder schaffe mich unglücklich zu machen.
Es ist das erste Mal das es mir schwer fällt hier zu schreiben. Weil meine Gedanken heute nicht ausreichen um es "künstlerich" (mir fällt kein passenderer Ausdruck für meinen Schreibstil ein) auszudrücken und ich weiß das ihr irgendwie still mitlest. Neonrot hat Recht, es hemmt irgendwie weil die graue Masse ein Gesicht bekommt. Und Gesichter können grausame Fratzen sein. Nicht das ihr welche habt aber ein Gesicht ist etwas anderes als ein leeres Blatt 'Papier'
Heute fällt es mir schwer weil ich mich selber ein Stück analysiere mit diesem Text.
Ich bin wütend und enttäuscht von mir. und diese ganze Situation ist so dumm, und hätte mit so einfachen Mitteln umgangen werden können aber nein! Mein Kopf ist mein Kopf ist mein Kopf und lässt manchmal nicht zu das ich wie ein vernünftiger Mensch handel.
Ich habe mal vier Semester Wirtschaftsrecht "studiert" aber eigentlich hatte ich eine Auszeit. Das Studium hatte ich nur für und wegen meines Exfreundes angefangen und als wir uns trennten ging ich nie wieder hin. Ich war alibimäßig eingeschrieben aber die Zeit verbrachte ich mit Viel Alkohol, Sex und der Suche nach mir Selbst. Ich bezahlte keine Studienbeiträge mehr, wurde exmatrikuliert und bekam auch kein Bafög mehr. Das ich das Geld zurück geben musste war mir klar, irgendwann. Damit sollte sich mein zukünftiges Ich beschäftigen, das Erwachsene. Das Ich, das weiß was zu tun ist und es auch zum richtigen Zeitpunkt in angemessener Weise erledigt.
Die Wahrheit ist dass es dieses Ich nicht gibt. Es gibt leider nur eine völlig überforderte kindliche Version meiner Selbst , die unfähig ist in dieser Welt zu bestehen. Als die ersten Briefe kamen war ich schwanger und versteckte sie weil ich dachte, wenn der nächste Brief käme hätte ich eine Lösung. Hatte ich nicht und so wurden es mehr und mehr. Ich hatte versucht die Realität auszublenden. Schließlich musste ich zugeben nicht damit fertig zu werden. Die Fragen warum ich solange gewartet hatte, konnte ich nicht beantworten. Schlimmer als die scharfen Worte war das mein Mann alles mit nur einem einzigen Brief erledigte. Die Stundung ist vorherigen Monat abgelaufen, und heute kam die Mahnung. Ich habe das getan was ich immer tue, ich habe ihn erfolglos ignoriert.
Ich habe die letzten Monate ignoriert das die Zahlung kommen wird, habe ignoriert das ich diese nicht zahlen kann und habe auch ignoriert das wir uns unmöglich die Rückzahlung und unsere Hochzeit leisten können. Ich bin gut darin, ich bin sogar richtig gut in Verdrängung. Das hat mich all die Jahre überleben lassen. Hat mich durch meine Kindheit gebracht, meine Teenagertage, in den dunkelsten Stunden hat es mir geholfen, hat mich an Menschen glauben lassen, an Liebe...Es hat mich vor seelischen Schmerzen bewahrt, hat irgendwie Sinn gehabt . Nur für mein erwachsenes Ich macht es alles nur schlimmer. Ich kann nicht so tun als gäbe es die Realität nicht. Auch wenn diese Verhaltensweise jahrelang geklappt hat, heute passt sie nicht mehr. Die Denkweise ist kindisch und bringt mich immer wieder in ernste Schwierigkeiten.
Wie ändert man Gewohnheiten?
In der Psychologie gibt es, diesen Spruch zur Verhaltensänderung:
Erst wenn der Leidensdruck groß genug ist, ist auch die Motivation groß genug etwas zu ändern.
Irgendwie hofft ein Teil von mir, dass sich das alles von alleine regelt. Irgendwer kommt bestimmt und 'rettet' mich. Irgendwie muss es doch zu schaffen sein... Ich könnt meine Eltern fragen ob sie mir aushelfen aber sie werden es nicht haben, selbst wenn sie wollten könnten sie mir gar nicht das Geld geben... Ich muss erwachsen sein und die Konsequenzen für mein Handeln tragen, ich muss was ändern. Das bedeutet ich werde in sechs Wochen nicht vor den Altar treten. Ich werde unsere Hochzeit absagen müssen weil es nicht anders geht. Weil mir keine Lösung einfällt. Erwachsene Entscheidungen zu treffen tut scheiße weh. Ich kann gar nicht mehr aufhören zu weinen bei dem Gedanken und allein die Vorstellung erklären zu müssen warum sie nicht stattfinden wird, ist so beschämend.
Ich will da nicht dran denken (deshalb hab ich ja den Salat), mich macht so traurig. Nicht nur das ich nicht kirchlich heiraten werde sondern das ich selber Schuld daran bin. Ich hab es mir selbst zuzuschreiben. Weil ich bin wie ich bin, bin ich jetzt in dieser Situation. Das ist scheiße. So richtig scheiße.Ich bin enttäuscht, wütend und unendlich traurig...deshalb fällt es mir schwer heute zu schreiben.
Wie ich mir selbst im Weg stehe und es immer wieder schaffe mich unglücklich zu machen.
Es ist das erste Mal das es mir schwer fällt hier zu schreiben. Weil meine Gedanken heute nicht ausreichen um es "künstlerich" (mir fällt kein passenderer Ausdruck für meinen Schreibstil ein) auszudrücken und ich weiß das ihr irgendwie still mitlest. Neonrot hat Recht, es hemmt irgendwie weil die graue Masse ein Gesicht bekommt. Und Gesichter können grausame Fratzen sein. Nicht das ihr welche habt aber ein Gesicht ist etwas anderes als ein leeres Blatt 'Papier'
Heute fällt es mir schwer weil ich mich selber ein Stück analysiere mit diesem Text.
Ich bin wütend und enttäuscht von mir. und diese ganze Situation ist so dumm, und hätte mit so einfachen Mitteln umgangen werden können aber nein! Mein Kopf ist mein Kopf ist mein Kopf und lässt manchmal nicht zu das ich wie ein vernünftiger Mensch handel.
Ich habe mal vier Semester Wirtschaftsrecht "studiert" aber eigentlich hatte ich eine Auszeit. Das Studium hatte ich nur für und wegen meines Exfreundes angefangen und als wir uns trennten ging ich nie wieder hin. Ich war alibimäßig eingeschrieben aber die Zeit verbrachte ich mit Viel Alkohol, Sex und der Suche nach mir Selbst. Ich bezahlte keine Studienbeiträge mehr, wurde exmatrikuliert und bekam auch kein Bafög mehr. Das ich das Geld zurück geben musste war mir klar, irgendwann. Damit sollte sich mein zukünftiges Ich beschäftigen, das Erwachsene. Das Ich, das weiß was zu tun ist und es auch zum richtigen Zeitpunkt in angemessener Weise erledigt.
Die Wahrheit ist dass es dieses Ich nicht gibt. Es gibt leider nur eine völlig überforderte kindliche Version meiner Selbst , die unfähig ist in dieser Welt zu bestehen. Als die ersten Briefe kamen war ich schwanger und versteckte sie weil ich dachte, wenn der nächste Brief käme hätte ich eine Lösung. Hatte ich nicht und so wurden es mehr und mehr. Ich hatte versucht die Realität auszublenden. Schließlich musste ich zugeben nicht damit fertig zu werden. Die Fragen warum ich solange gewartet hatte, konnte ich nicht beantworten. Schlimmer als die scharfen Worte war das mein Mann alles mit nur einem einzigen Brief erledigte. Die Stundung ist vorherigen Monat abgelaufen, und heute kam die Mahnung. Ich habe das getan was ich immer tue, ich habe ihn erfolglos ignoriert.
Ich habe die letzten Monate ignoriert das die Zahlung kommen wird, habe ignoriert das ich diese nicht zahlen kann und habe auch ignoriert das wir uns unmöglich die Rückzahlung und unsere Hochzeit leisten können. Ich bin gut darin, ich bin sogar richtig gut in Verdrängung. Das hat mich all die Jahre überleben lassen. Hat mich durch meine Kindheit gebracht, meine Teenagertage, in den dunkelsten Stunden hat es mir geholfen, hat mich an Menschen glauben lassen, an Liebe...Es hat mich vor seelischen Schmerzen bewahrt, hat irgendwie Sinn gehabt . Nur für mein erwachsenes Ich macht es alles nur schlimmer. Ich kann nicht so tun als gäbe es die Realität nicht. Auch wenn diese Verhaltensweise jahrelang geklappt hat, heute passt sie nicht mehr. Die Denkweise ist kindisch und bringt mich immer wieder in ernste Schwierigkeiten.
Wie ändert man Gewohnheiten?
In der Psychologie gibt es, diesen Spruch zur Verhaltensänderung:
Erst wenn der Leidensdruck groß genug ist, ist auch die Motivation groß genug etwas zu ändern.
Irgendwie hofft ein Teil von mir, dass sich das alles von alleine regelt. Irgendwer kommt bestimmt und 'rettet' mich. Irgendwie muss es doch zu schaffen sein... Ich könnt meine Eltern fragen ob sie mir aushelfen aber sie werden es nicht haben, selbst wenn sie wollten könnten sie mir gar nicht das Geld geben... Ich muss erwachsen sein und die Konsequenzen für mein Handeln tragen, ich muss was ändern. Das bedeutet ich werde in sechs Wochen nicht vor den Altar treten. Ich werde unsere Hochzeit absagen müssen weil es nicht anders geht. Weil mir keine Lösung einfällt. Erwachsene Entscheidungen zu treffen tut scheiße weh. Ich kann gar nicht mehr aufhören zu weinen bei dem Gedanken und allein die Vorstellung erklären zu müssen warum sie nicht stattfinden wird, ist so beschämend.
Ich will da nicht dran denken (deshalb hab ich ja den Salat), mich macht so traurig. Nicht nur das ich nicht kirchlich heiraten werde sondern das ich selber Schuld daran bin. Ich hab es mir selbst zuzuschreiben. Weil ich bin wie ich bin, bin ich jetzt in dieser Situation. Das ist scheiße. So richtig scheiße.Ich bin enttäuscht, wütend und unendlich traurig...deshalb fällt es mir schwer heute zu schreiben.
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