Ich schreibe. Verworren.
Ich schreibe gern, das hilft mir mich auszudrücken. Geschichten liegen mir, helfen beim runterkommen oder beim aufregen. Lassen einen hinter die hässliche Fratze stumpfer Gedanken sehen. Und einmal im Fluss füllen sich Seiten und leeren sich Gedanken.
Ich habe mein ganzes Leben noch nie Tagebuch geführt bis auf das Jahr 2012. Es ist ein schwarzes Notizbuch in Leder gebunden. Es war günstig aber Seite um Seite habe ich mit unendlicher Trauer, Wut und Angst verfasst. bis ich irgendwann leer war, bis es nichts mehr gab worüber ich hätte wütend sein können. Ich hatte besseres zu tun als mich selbst zu bemitleiden. Ich würde liebend gern sagen DU hast mich kaputt gemacht aber das stimmt nicht. Ich hab zugelassen das ich kaputt gehe. Schon Jahre bevor wir uns kannten gab es Risse in der Schneekugel meines Lebens... Du warst nur zur falschen Zeit am falschen Ort und hast gar nichts getan... Nur diese Hand gehalten. Die nicht meine war. Das war der Augenblick der alles veränderte und für den ich dir immer dankbar sein werde.
Dieser Moment ist die Kehrtwendung, der Tiefpunkt meines Lebens. Das hat mich gerettet, das weiß ich heute. Es hat mir ermöglicht Hilfe zu sagen statt Danke; hat mich aus der Schneekugel befreit, hat mich anfangen lassen zu verzeihen, zu überdenken. Ich habe alles aufgeschrieben, weil es hilft zu verstehen. Ich schreibe. Das Alles. Die Worte finden mich. Begreife Sinn und finde Mut. Ich schreibe gern, das hilft mir mich auszudrücken.
Dieser Moment ist die Kehrtwendung, der Tiefpunkt meines Lebens. Das hat mich gerettet, das weiß ich heute. Es hat mir ermöglicht Hilfe zu sagen statt Danke; hat mich aus der Schneekugel befreit, hat mich anfangen lassen zu verzeihen, zu überdenken. Ich habe alles aufgeschrieben, weil es hilft zu verstehen. Ich schreibe. Das Alles. Die Worte finden mich. Begreife Sinn und finde Mut. Ich schreibe gern, das hilft mir mich auszudrücken.
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